P R E S S E M I T T E I L U N G  –  K u n s t s c h n e e

Beschneiung der Wintersportregionen

Kunstschnee, ein Eingriff in den natürlichen Ablauf der Natur?

 Berchtesgaden. Hans Rechler, Inhaber von TeamWatzmann, geht der immer wieder zu Diskussionen führenden Frage über das Für und Wider von Kunstschnee nach. 

In den bayerischen Wintersportregionen werden jährlich rund 680 Hektar Fläche künstlich beschneit. Die Frage, ob eine Beschneiung gegenüber der Umwelt zu verantworten ist, sollte nicht unbeantwortet bleiben.
Albert Götte, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt ist Befürworter der Beschneiungsmaßnahmen seitens der Wintersportorte. Kunstschnee besteht mittlerweile maßgeblich aus Luft und Wasser. Ein generelles Verbot dem Wasser Chemikalien oder Bakterien beizumischen ist bereits gesetzlich verankert. Um einen Quadratmeter Fläche mit 30cm Schnee zu bedecken sind rund 100 Liter Wasser nötig. Um hier einen größeren Eingriff in die Grundwasserressourcen zu vermeiden, werden heutzutage spezielle Becken für Wasserreserven gebaut. Für die Beschneiung wird anschließend hauptsächlich dieses Wasser verwendet. Im Frühjahr versickert es wieder und wird somit dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt.

Für die Beschneiung der Pisten sprechen mehrere Gründe: durch die Kompaktheit der Piste wird den Gästen ein tägliches Pistenvergnügen garantiert, Arbeitsplätze werden geschaffen und den touristischen Betrieben die Existenz gesichert. Zudem ergaben Forschungsprojekte, dass technischer Schnee als Pistenbasis die Grasflächen schützt.

Text: Lenz Angela & Isabella Pozarnik

Outdoor-Test
Drei Tage unterwegs mit den Guides von TeamWatzmann
Wintersport für Könner und Neulinge  

1. Tag / Donnerstag, 14. Januar 2010 – 10:00 Uhr Skiwandern ist angesagt, eine immer beliebtere Sportart. „Skid“ kommt aus dem Norwegischen und bedeutet Brett oder Stück Holz. Es diente bereits in der Vergangenheit ganz profanen Zwecken, nämlich der Renntierjagd, wo es für die Jäger ein leichtes Fortkommen im tiefen Schnee gewährleistete.
Unser Treffpunkt ist der Aschauerweiher in Bischofswiesen. Er liegt vor der herrlichen Kulisse des berühmten Watzmann. Im Sommer Naturbad, im Winter Langlaufzentrum. 1,2 km gespurte Stadionpiste, 20 km gepflegt präparierte Loipen, ein Ausrüstungsverleih, Flutlicht und eine Beschneiungsanlage lassen hier jedes Sportlerherz höher schlagen. Glitzerschnee und traumhafter Sonnenschein empfangen uns. Michael, im typischen TeamWatzmann-Outfit, erwartet uns bereits. Es werden die passenden Schuhe, Stöcke und Skier ausgesucht, erste Auflockerungsübungen gemacht, der Sitz von Skibindung und Stockschlaufen überprüft. Außerdem wird uns die Bewegungstechnik erklärt.
Nun stellen wir uns in die sogenannte Langlaufspur. Man benutzt generell die rechte Spur, die linke ist für Geübte und Schnellere zum Überholen gedacht. Dann die ersten zaghaften Schritte und Stockeinsätze. Zwischendurch üben wir den Doppelstockschub, das Laufen ohne Stöcke, das richtige Aufstehen, Bogenlaufen und den Stoppschwung.
Zug für Zug geht es vorwärts. Wir geraten bereits nach kurzer Zeit ins Schwitzen. Dank der gleichmäßigen Bewegung des ganzen Körpers verbrennt man dabei, wie Michael erklärt, mehr Kalorien als bei vielen anderen Sportarten. Körper, Geist und Seele sind hier gefordert, lassen uns den Alltag abstreifen.
Anerkennend beobachten wir bereits geübte Skiwanderer oder Langläufer. Neben der Langlaufspur, auf einem breiteren gewalzten Weg gleiten im Schlittschuhschritt einige „Skater an uns vorbei.
Den Schlussakt unseres „Schnupperkurses“ bildet die sogenannte Grätentechnik, mit welcher man einen Hang behände erklimmen kann. Wie beim Alpinskilauf geht man bei der Abfahrt in Vorlage und leicht in die Hocke. Die Stöcke streckt man nach hinten weg. 
Nachdem Michael sich verabschiedet hat, üben wir das in zwei Stunden gelernte und drehen noch einige Runden auf der Stadionloipe, danach geht es ein paar Kilometer auf die Piste.Tiefblauer Himmel, eine herrliche Winterkulisse und ein beeindruckendes Panorama vermitteln uns auf zauberhafte Weise einen absoluten Bewegungs- und Landschaftsgenuss. Gleiten statt Hetzen ist das Motto des Tages.
Übrigens: die Kleidung sollte bequem und warm sein, am besten wählt man den sogenannten „Zwiebellook“, bei dem man das ein oder andere Wäschestück ausziehen kann, wenn man ins Schwitzen kommt. Skiwandern, bzw. Skilanglauf hält bekanntermaßen jung und fit. Probieren Sie es einfach mal aus! 
Bewertung
Bewegungsfaktor            5 Watzi-Punkte
Guide/Trainer                 5 Watzi-Punkte
Veranstaltungsort            5 Watzi-Punkte
Spaßfaktor                     4 Watzi-Punkte

2. Tag /
Freitag, 15. Januar 2010 – 10:00 Uhr
Unser Treffpunkt ist heute das Familienskigebiet Gutshof am Obersalzberg in 1050 m Höhe.
Eine Beschneiungsanlage sorgt für beste Schneeverhältnisse. Das überschaubare Skigebiet verfügt über vier Schlepplifte und 2,8 km sehr gut präparierte Pisten, davon sind 2 km leicht und 0,8 km mittelschwer. Ein Restaurant, eine kleine Snack-Hütte und ein Ausrüstungsverleih runden den Service ab. Im Sommer befindet sich hier eine 9-Loch Golfanlage.
Gustl, der geprüfte TeamWatzmann Snowbike Trainer verspricht uns und allen eingefleischten Schimuffeln ein Pistenvergnügen mittels einem 7,5 Kilogramm schweren Snowbike. Das Gerät wurde für den Transport in drei Einzelteile zerlegt, lässt sich jedoch mit ein paar Handgriffen problemlos zusammenbauen. Das Gerät besteht aus Vorderski, Lenker und Hinterski mit Sitzbank. Zwei zusätzliche Kurzskier sind für die Beine gedacht. Leichtbauweise und ein Hochleistungs-Federungssystem machen es zu einem leicht transportablen Wintersportgerät.
Auch heute fängt der Unterricht mit Dehnungsübungen an. Danach tragen wir das Hightech-Pistenfahrrad in Richtung Skilift. Das Anschnallen der Kurzskier ist schnell erklärt, ebenso die allgemeine Information über Geschichte und Technik des Snowbikes. Dazu kommt eine Instruktion der Grund- und Standhaltung, sowie der Aufstiegstechnik.
Aufrecht stehend, den Lenker mit ausgestreckten Armen festhaltend und den Sitz zwischen die Beine geklammert geht es einen leichten Hang abwärts. Nun wird uns das richtige Verhalten beim Fahren mit dem Lift vermittelt, was sich nach dem ersten gescheiterten Versuch bis auf Weiteres als „simpel“ einstufen lässt. Das fahren und aussteigen am Lift bereitet uns keine weiteren Schwierigkeiten. Bevor wir mit ersten weitausholenden Schwüngen nach unten gleiten, erklärt uns der Trainer Grundfahrttechniken wie Seitengleiten, Schrägfahrt, Bogen, Schwung, Wendetechnik, Stoppschwung, Tief- und Hochentlastung. Nach zwei Übungsfahrten wechseln wir zum steileren Hang. Das richtige Befahren der Mulden und Wellen, sowie die Schussfahrt im Pistenauslauf werden hier trainiert. Des Weiteren erlernen wir Kurzschwingen, Powerschwung und Carving-Technik.
Nach zwei Stunden Training legen wir uns wie Motorad-Profis in die Kurven, driften selbstsicher über Hänge, ein sportlicher Fahrstil ist bereits möglich und leichte Schwünge im Tiefschnee sind ebenfalls keine große Herausforderung. Durch die aktiven Federsysteme vorn und hinten werden die Gelenke geschont, es entsteht kaum eine Belastung für Knie, Oberschenkel  und Wirbelsäule. Der niedrige Schwerpunkt und die stabile Sitzposition sorgen für ein minimales Sturzrisiko.
Zum Abschluss wiederholen wir die Grundkenntnisse und erhalten ein Snowbike Zertifikat, das uns berechtigt ein Snowbike zu leihen und ohne Trainer zu lenken. Unterdessen quälen sich die Alpin-Skikursteilnehmer nach der gleichen Trainingszeit noch immer mit der Schneepflugtechnik, wie wir amüsiert feststellen.
Den Sitz-Ski oder Skibob gab es schon vor 50 Jahren, erfunden vom Salzburger Engelbert Brenter im Jahre 1949, wurde das Hightech Pistenfahrrad von der Herstellerfirma Brenter GmbH nun in verbesserter Form neu auf den Markt gebracht.
Übrigens: Snowbiken ist für jedermann in jedem Alter möglich und erfordert keine Alpinsportvorkenntnisse. Die selbe Bekleidung wie bei der Ausübung des alpinen Skisports ist notwendig. Helm und sogenannte Soft-Skischuhe werden empfohlen. Richtiges Verhalten auf den Pisten erfordert die Kenntnis der FIS Regeln. Empfehlung der Brenter GmbH. www.snowbike-team.de/fisregeln.html
Bewertung
Bewegungsfaktor                       5 Watzi-Punkte
Guide/Trainer                            5 Watzi-Punkte
Veranstaltungsort                       4 Watzi-Punkte
Spaßfaktor                                5 Watzi-Punkte
(
Pistenspaß von der ersten Liftauffahrt bis zum letzten Schwung)
 

3. Tag / Samstag, 16. Januar 2010 – 10:00 Uhr
Am Rathaus in Schönau am Königssee treffen wir die Skilegende Christa Zechmeister um zu einer Schneeschuhtour aufzubrechen. Die einstige Slalom Weltcupsiegerin und gebürtige Berchtesgadenerin Christa Zechmeister hielt 35 Jahre lang den deutschen Rekord mit vier Weltcupsiegen in Folge, der erst im Jahre 2009 von Maria Riesch gebrochen wurde.
Berchtesgaden ist heute in eine Nebelschicht gehüllt. Wir fahren deshalb zum nahegelegenen Rossfeld. Vom Parkplatz aus soll die Wanderung zum Ahornbüchsenkopf in mehr als 1600m Höhe führen. Nachdem wir die Schneeschuhe angelegt und die Skistöcke richtig in die Hand genommen haben, gehen wir bei strahlend blauem Himmel los. Schneeschuhlaufen erfordert keine Vorkenntnisse und kann bereits bei geringer Schneelage ausgeübt werden. Die Schneeschuhe verteilen unser Gewicht über eine größere Fläche. So versinken die Füße nicht im Schnee. Unerwartet leicht stapft es sich mit den Schneeschuhen den Hang hinauf.
Die Sonne spiegelt sich in den tausend Schneekristallen wieder. Christa klärt uns über die Beschaffenheit von Schnee, Bruchharsch und Lawinengefahr auf. Die Schneeschuhe mit Aluminiumrahmen und Eiszacken, wie wir sie tragen, sind auch für den härteren Einsatz im Harsch und steilen Gelände geeignet. Schnell haben wir uns an die Schneeschuhe gewöhnt. Skitourengeher haben Wege angelegt, denen wir eine Zeitlang folgen. Im Wald und überall am Berg findet man Spuren von Wildtieren. Diese ziehen sich im Winter in die Wälder zurück, was für uns Menschen heißt, dass man den Trails folgen, Waldgebiete meiden soll!
Nach eineinhalb Stunden haben wir den Gipfel erreicht. Ein berauschendes Bergpanorama belohnt unsere Mühe. Der Ausblick reicht über Hallein, Salzburg, Tennengebirge, Salzachtal, Osterhornberge und Hoher Göll bis zum Untersberg. Beim Abstieg ziehen wir eigene Spuren in das scheinbar unendlich, glitzernde Weiß, ein bisschen abseits der gebahnten Wege und vor allem jenseits der Alltagshektik! Wir haben ja eine erfahrene Bergführerin dabei.
Schneeschuhlaufen kann von der Freizeit-Sportart bis zum Hochleistungssport betrieben werden, abhängig von der Laufgeschwindigkeit und dem Gelände.
Übrigens: die Kleidung sollte bequem, warm und wetterfest sein, am besten wählt man auch hier den sogenannten „Zwiebellook“, bei dem man das ein oder andere Wäschestück ausziehen kann, wenn man ins Schwitzen kommt. Feste Schuhe und Gamaschen oder Schneestiefel sind zwingend. Ein Rucksack mit Getränk, Jause, Traubenzucker, Erste Hilfe Set, Wechselkleidung und Wanderkarte und/oder Kompass ist für Touren ohne Guide sehr wichtig.  
Bewertung
Bewegungsfaktor           5 Watzi-Punkte
Guide/Trainer                5 Watzi-Punkte
Veranstaltungsort           5 Watzi-Punkte
Spaßfaktor                    5 Watzi-Punkte   
Nachtrag: Schiwandern, bzw. Langlaufen ist besonders schön bei Flutlicht. Schneeschuhwandern vermittelt bei Sternenhimmel und Vollmond mit Stirnlampen besondere Alpenromantik. Snowbiken macht auch abends auf Flutlichtpisten oder im Tiefschnee mit Stirnlampen Spaß. Wer es gemütlich, aber trotzdem romantisch mag darf eine Laternenwanderung am Königssee nicht versäumen. Alle Events und noch viel mehr sind buchbar bei TeamWatzmann.
www.teamWatzmann.de
info@teamwatzmann.de
Tel. 08652-3314
© by Isabella Pozarnik

 

Schneeschuhtouren für einen gelungenen Teamevent

Wir haben die Ausrüstung für Ihre Schneeschuhtouren vor Ort. Hochwertige Schneeschuhe und Stöcke  von Tubbs bringen wir mit.  Touren führen wir in schneesicheren Berglagen durch.
Zudem erhalten sie auch eine kleine Lawinenkunde.  Die Anreise auf den Berg dauert von Berchtesgaden aus ca. 35 Minuten. Von Salzburg erreichen Sie uns in ca. 40 Minuten.

Als besonderes Highlight in diesem Jahr haben wir eine alpine Schneeschuhwanderung zwischen 1.600 und 1.800 Höhe. Hier können wir als Zwischenstopp auf eine Berghütte einkehren.

Nachdem  Erlebnis empfehlen wir die Einkehr in eine urige Skihütte.

Auf jeden Fall sollten Schneeschuhtouren Ihren Workshop oder die Jahreseröffnungstagung begleiten!

Überdies haben wir auch Skibergsteigen oder Skitouren im Programm.
Dementsprechend finden Sie hier weitere Teamerlebnisse, wie zum Beispiel Zipflbobfahren, im Winter.

Zudem vermitteln wir Ferienwohnungen und Privatzimmer in Berchtesgaden und Königssee.

Die Kunden von TeamWatzmann-Die Erlebnisgestalter!

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In Google findet man keinen Eintrag wenn es um Klöckisänger geht. Wenn man allerdings in Berchtesgadener Land jemanden frägt wüsste jeder Bescheid. Das Wort „Klöckisinga“ kommt vom Anklopfen – auf den Spuren der Herbergssucher Josef und Maria wandelten die Gläubigen von Tür zu Tür und erbaten milde Gaben. Früher waren nur die ersten zwei Donnerstage im Advent dafür bestimmt, der dritte Donnerstag war von den Hexen beschlagnahmt. Heute sind es Kinder, die in der Abenddämmerung als Hirten verkleidet von Haus zu Haus gehen um dort ein Lied oder ein Gebet vorzutragen, als Dank erhalten Sie neben kleinen Geldspenden meist Süßigkeiten. Für die Kinder ist es eine schöne aufregende Sache und so werden noch viele Generationen zur Vorweihnachtszeit von Tür zu Tür gehen.

Salzburger Christkindlmarkt

Für viele beginnt in wenigen Tagen die schönste Zeit des Jahres. Dann eröffnen in vielen Städten die Weihnachtsmärkte. Beim Bummel vorbei an den festlich geschmückten Buden, umweht von Tannen- und Glühweinduft stimmen sich dort die Besucher auf die Festtage ein.
Der Salzburger Christkindlmarkt bietet mit seiner Tradition und seinem Ambiente den idealen Rahmen für die Einstimmung aufs Weihnachtsfest.

Christkindlmarkt Salzburg
Christkindlmarkt Salzburg

Jeden Samstag findet um 18.30 Uhr das unvergleichliche Turmblasen der Salzburger Turmbläser am Residenzplatz statt.

Der Christkindlmarkt am Salzburger Domplatz und Residenzplatz hat heuer von

Donnerstag, den 17.11.2016 ab 10:00 Uhr, bis Montag, den 26.12.2016, täglich geöffnet.

2017: 23.11.2017 – 26.12.2017
2018: 22.11.2018 – 26.12.2017

Montag – Donnerstag  10:00 – 20:30 Uhr
Freitag  10:00 – 21:00 Uhr
Samstag, Feiertag  9:00 – 21:00 Uhr
Sonntag  9:00 – 20:30 Uhr

24. Dezember 2016  9:00 – 15:00 Uhr
25. Dezember 2016  11:00 – 18:00 Uhr
26. Dezember 2016  11:00 – 18:00 Uhr

Gruppenpakete Salzburg

Ab sofort können Erlebnisse auf unserer Hompepage https://www.teamwatzmann.de/Video.htm angesehen werden.

Vorgestellt werden Abenteuerparcours / Wald – Hochseilgarten, Schneeschuhwandern, Snowbike und wandern.

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Digitales Teambuilding

Digitales Teambuilding

Wir haben ein neues Teambuilding Format entwickelt. Hierbei bleiben alle ganz einfach auf Abstand.
Die notwenige Lizenz für die Zoom Nutzung bringen wir natürlich mit.
Dieses Teambuilding ist für Kick Off Veranstaltungen bestens geeignet.
Führungskräfte bieten wir Einzelcoaching an.

Digitales Teambuilding

 

Der Königssee im Nationalpark Berchtesgaden

Berlin, Hamburg, New York, London, Paris, Lissabon, Biarritz, Kapstadt und sogar Fürstenfeld – alle diese Orte sind mir ein Begriff. Berchtesgaden, Königssee oder Watzmann kann ich sogar geografisch Bayern zuordnen. Aber „Kehlstein“ und „Eagles Nest“ – keine Ahnung. Schönau, Ramsau, Bischofswiesen, Marktschellenberg – nie gehört.

Zum Skilaufen fährt man nach Samnaun, Ischgl, Kitzbühel, Schladming, St. Moritz und in die Dolomiten.  Für Wanderurlaube wählt man Madeira, Südtirol oder den Dachstein. Badetage verbringt man am Chiemsee, am Starnberger See oder am Gardasee. Aber am Schönsten ist es in einem Wellness Ressort mit einem warmen Aussenbecken.

Heute kenne ich vieles in und um Berchtesgaden, aber noch immer nicht alles. Kaum bin ich der Ansicht alle Berge namentlich verinnerlicht und optisch realisiert zu haben, bringen Sie mich von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet von Neuem ins Grübeln. Ich entdecke bei jedem Besuch für mich unerforschtes, ungewöhnliches und interessantes. Einen ganz besonderen Reiz übt der legendäre Königssee aus – für mich einer der schönsten und faszinierendsten Bergseen.

Massen von Menschen stehen am Bootssteg an, um per Elektroboot und Echo hörend auf die Insel St. Bartholomä zu gelangen. Es scheinen genau jene Touristen zu sein, die noch am Vortag dicht gedrängt durch die engen Gassen Salzburgs bummelten um sich mit Mozart-Kitsch einzudecken. Nun muss es auch noch ein edelweißverzierter Spazierstock oder ein Hutanstecker mit Watzmannmotiv sein. Der ländliche Alpenramsch, von dem man entlang der Strasse bis zum Ufer des Sees begleitet wird, steht dem barocken Trödel der Mozartstadt in nichts nach. Majestätisch, rätselhaft und mystisch liegt er nun vor mir, dieser unergründliche See mit seinen angeblich unerforschten Tiefen. Fast karibisch kommt er mir vor mit dem türkisblauen Wasser, in dem sich wie inszeniert und ganz Alpenidylle, die bizarren Felswände des Ufers spiegeln.

Idyllischer Königssee

Auf dem Fußweg zum Malerwinkel – aeiner Plattform mit einer millionenfach fotografisch festgehaltenen pittoresken Aussicht auf den See – biegt man ab vom Touristenpfad in ein lichtes Wäldchen. Am Ende des Weges befindet sich ein Felsvorsprung. Hier blickt man hinunter auf das glasklare Wasser. Die Tiefe kann man nicht erahnen. Ein paar Leute haben diesen Teil des Sees als Badeplatz erkoren, sonnen sich sitzend auf den Felsen, klettern behände hinunter und steigen in das maximal 18 Grad kalte aber garantiert saubere Wasser. Für Sonnenbadetage von morgens bis abends ist dieser „Strand“ nicht geeignet. Man springt ins Wasser, schwimmt ein paar Minuten, trocknet sich ab, wärmt sich anschließend kurz an der Sonne auf. Danach macht man sich frisch erholt auf den Weg zur Arbeit oder bricht zu einer Wanderung auf. An Strandbad mit Liegwiese und warmen Wasser gewöhnte, vor unbekannten Tiefen ängstliche Großstädterin möchte ich mir vor den Einheimnischen keine Blöße geben. Ich tauche ein in das ungetrübte Nass. Ob es die Kälte oder die Angst sind, die mir die Brust zuschnüren? Tapfer schwimme ich weiter in die Ungewissheit. Kälte und Beklemmung weichen bald einem Gefühl von herrlicher Freiheit, Wärme durchströmt mich. Stolz schwimme ich weiter, gefangen von der mystischen Bergseeatmosphäre. Ich beobachte die an mir in der Ferne lautlos vorbei gleitenden Elektroboote, höre die Töne eines Horns und lausche auf die Antwort des Echos.
“Nach einem Bad im Königssee“, hatte mir eine Einheimische verraten, „kann man extreme Hitze besser vertragen, man schwitzt nicht, ist immer leicht gekühlt, eine natürliche Aircondition sozusagen“.

Seit jenem Badetag kommt mir jedes Strandbad banal vor. Stets bin ich auf der Suche nach einem klarem Bergsee, in Erinnerung an einen märchenhaften Badetag in diesem geheimnisvollen See am Fuße des Watzmanns. Ihn fernab allen Tourismustrubels und doch mittendrin erlebt zu haben, erfüllt mich immer wieder mit einer besonderen Freude.

Gruppenpakete Königssee, bitte klicken Sie auf den Link

© by Isabella Pozarnik

Täglich buchbare Erlebnisse

UNSER AKTIVPROGRAMM – täglich buchbare Erlebnisse

für Gäste  im Berchtesgadener-  und Salzburgerland und Oberbayern

 

Aktive Gästebetreuung innerhalb einer Tourismusregion

Als Beispiel dient das Angebot des WatzmannAktivs.
„Sie erleben – ihr Gastgeber bezahlt für ihre Aktivität!“
Gäste wünschen Vollbetreuung“ ohne Aufpreis“ beteuert
Alex Baschek, Leiter Tourist Info Königssee
Was mit der Masterthesis Wettbewerbsfaktor Gästebetreuung im Jahre 2007 im Zuge des MIM Lehrgangs an der SMBS Universität Salzburg begann, wurde am 6. Januar 2009 vom Tourismusverein Schönau und den beteiligten Gastgebern eingeführt.

Als Voraussetzung für eine ganzjährige und optimale Gästebetreuung wurde ein eigenes Portal online eingestellt.
Um die oft aufwändige Betreuung der Gäste durch den einzelnen Gastgeber zu kompensieren vernetzten sich die Gastgeber.
Durch die Bündelung der Betten konnte somit eine kostengünstige Gästebetreuung angeboten werden.

Miteinander anstatt Konkurrenzkampf!

Das Angebot WatzmannAktiv konnte bereits in kurzer Zeit achtbare Erfolge verzeichnen.

Hinter „WatzmannAktiv“ steht Hans Rechler, MIM, MBA, mit Studienaufenthalten in der Schweiz, in England, Kanada und China. Er ist Firmengründer von TeamWatzmann mit Firmensitz in Schönau am Königssee und blickt zurück auf fünf Jahre Erfahrung in der Durchführung von authentischer, glaubwürdiger und zur Region passender Gästebetreuung mit jährlich mehr als 10.000 Besuchern.

Mit WatzmannAktiv werden die Wünsche der Gäste mit den Zielen der Region vereint!

Der Vermieter hat die Möglichkeit ohne Eigenaufwand kostengünstige Zusatzleistungen anzubieten und somit seine Auslastung zu steigern. Der Gast erhält ein „All-inklusive-Paket“ das zusätzlich Kontakt zu anderen Urlaubern herstellt, was insbesondere bei Kindern ein Wohlbefinden und einen Wiederholungseffekt erzielt.

Hans Rechler resümiert: Die Region selber profitiert von der höheren Auslastung, auch durch die wiederkommenden Gäste und die Mundpropaganda dieser Zielgruppe. Die Nahversorgung und Infrastruktur in den Orten werden gesichert, die Mitarbeiter-Fluktuation durch Ganz-Jahresstellungen eingedämmt. Ein besserer Verkaufserlös auf vielen Ebenen bringt Vorteile, von der Qualität der Lehrlings-Ausbildung bis zur Erhöhung der Eigenkapitalbasis der beteiligten Unternehmen. Zudem könnte man der scheinbar übermächtigen Konkurrenz so die Stirn bieten.

Informationen unter WatzmannAkademie
Tel. +49 (0)8654-3314

Individuelle Gästebetreuung für Betriebsausflüge und Reisegruppen in der Region Berchtesgaden und Salzburg.

“Wo hast du deinen Skiurlaub verbracht? In Berchtesgaden? Wie bitte!”
Meine Freundin ist fassungslos. 
“Das ist doch eher etwas für rüstige Senioren oder langjährige Bergsteiger.”
“Und die reisen dort nur in schneefreien Zeiten an. Ach ja, dort ist auch der Watzmann, jener angeblich so sagenumwobene Berg. Der wird in einem Lied von Ambros besungen,” ergänzt eine andere.
“Der Ambros ist Österreicher. Ob es da nicht nahe liegt, das der Watzmann gar den Österreichern gehört? Aber der Königssee, der müsste auch ganz in der Nähe sein,” mischt sich eine dritte ein.
Dann folgen Kommentare wie: “Dort gibt es ohnehin nur Alpenkitsch, Bergseeromantik, Trachtenvereine, Lederhosen und ein in Frage zu stellendes Echo. Angeblich steht am anderen Ufer einer, der den Text wiederholt.” 
“Ja, ja”, seufze ich und lasse nun nicht locker.
“Und weiter. Was habt ihr noch so an Bildzeitung verdächtiger Meinung?” Bruchstückweise erhalte ich Auskunft. Die Bunker von Hitler sind ein Begriff, ebenso der Obersalzberg. Die Amerikaner würden am Kehlstein noch immer das „Eagles Nest“ suchen. Ach ja, seit dem Winter 2009 kennt man immerhin den Funtensee, weil ein bayerischer Radiosender seinen Sprecher hoch geschickt hatte, um an der kältesten Stelle Deutschlands in einem Schlafsack zu übernachten.
Aber “IN” oder „HIPP“ wurde Berchtesgaden auch dadurch nicht.  
Kitzbühel ist angesagt. Man trifft sich zum Mittagessen und schnapseln in „Rosi’s Sonnbergstüberl“. Zum Apres Ski geht es dann ins „Fünferl“, oder ins „Stamperl“, mit oder ohne Zamperl. Abends geht man schick essen. Schick wohnen tut man sowieso. Privat oder in einem der edlen, Schweizer Chalets nachempfundenen Hotels. Coole Drinks, tanzfreudige Mädels und spendable Burschen trifft man weit nach Mitternacht im „Take Five“- und das ganz ohne Dirndl und Lederhosen. 
Da sind die Promis, da muss man hin! Dabei sein ist alles! Auch bei der Weisswurstparty in der legendären Stangl Alm.
Der Ort Kitzbühel selber hat nichts besonderes zu bieten. Ein übersehbarer Altstadtkern. In den kleinen Gässchen findet man sogar noch das eine oder andere von Pseudoarchitekten verschonte Bauernhaus. Edelboutiquen und moderne Shops prägen die Innenstadt. An Alpenkitsch mangelt es hier ebenfalls nicht. Von der Lederhose über das Ansteckzeichen bis hin zum Filzhut wird vieles angeboten.
Die Bergbahnen locken mit der neuesten Sessellift-Technik. Trotzdem steht man stundenlang an den Liftstationen an. Drängeln, schauen und lästern ist angesagt. Das Hahnenkammrennen hat mittlerweile den Ruf eines „El Arenal“, die Gäste kommen nicht zum Rennen, sondern zum Drei-Tage-Dauerbesäufnis. Die Tribünenplätze am Zielhang teilen sich Blondinen im Pelz, Herren in teurer Skikleidung und Politiker im Trachtenmantel. Der Moderator begrüßt ganz nach Ösi-Manier die Kommerzienräte und Oberbürgermeister.  
Vor allem die Münchner fühlen sich zu Hause in „ihrem Kitz“. Aber wirklich beliebt bei den Einheimischen sind sie nicht, die bayerischen Großstädter. Sie kommen an mit ihren extra für das Wochenende geliehenen Winterprotzmobilen. Hier ein Porsche Cayenne, dort ein Humer. Alle Fahrzeuge haben den legendären Skisarg auf dem Dach. Groß und klein trägt Kreationen der besten Wintersportkleidungsdesigner. Good Looking ist angesagt. Ebenso wichtig ist der richtige Ski. Good Looking auch hier! Somit drängt man die noch weniger beliebten Holländer ins modische Abseits. Auch in Berchtesgaden hat sich Skitourismus angesiedelt. Hier locken Berge und Schnee die Massen ebenfalls auf die Pisten. Den imposanten Watzmann aber kann man im Winter nur von unten bestaunen. Skilifte und Bergbahnen lässt er nicht zu auf seinem Buckel zu. Diese findet man, eher etwas veraltet, am „Jenner“. Die Gondel fasst gerade mal vier Mann. Gemächlich wird man auf den Gipfel geschaukelt. Geduld ist angesagt, aber das Panorama dafür gigantisch. Hier mischen sich schon einmal ein paar Münchener, Holländer, Nordlichter oder Neuseeländer unter die Menge. Auch die Ösis kommen herüber. Zu viel Betrieb auf deren Pisten. Doch den Berchtesgadenern ist das einerlei. Sie mögen Menschen. Egal woher diese kommen. Es gibt selten Gedränge an den wenigen Skiliften, dafür gute Stimmung. Lustig sind sie, die als verschroben geltenden Bergler.

Im Sessellift neben mir sitzt ein ehemaliger Rennläufer. Fast 80 ist er schon. Den Weg zum Gipfel verkürzen wir uns mit einem Gespräch. Er hat viel zu erzählen. Interessantes, Anschauliches und lustige Geschichten aus vergangenen Tagen. Oben angekommen wartet er geduldig, bis ich meine Skischuhe geschlossen, meine Handschuhe übergezogen, Skier und Stöcke in Position gebracht habe. Er fährt noch wie ein junger Gott. Fehlerfrei, sicher und schwungvoll. Am Schlepplift, hier noch immer populär, hält er mir den Bügel bereit und hilft mir anschließend sachte auszusteigen. Ein charmanter Bergler eben. Zwei Stunden lang versuche ich seinem Rhythmus zu folgen, seine Spur zu halten, dann genehmige ich mir eine Pause. Ich fühle mich ausgepowert, bin total k.o. Er aber sprintet zurück zum Lift, um weiter über die Hänge zu gleiten.   Gut dass ich eine 10-Stundenkarte genommen habe. So buche ich also die zwei Stunden von meinem Konto ab, der Rest bleibt für weitere Skitage.
Ich mache mich auf zur Hütte. Dort ist Leben abseits der Pisten angesagt, alle Plätze sind besetzt. Man rückt ungefragt zusammen. Mit einem „Setz di her da, Dirndl“, bietet man mir einen Sitzplatz an. Die Bedienung ist ebenso charmant und flott wie der Rennläufer.
„Die kommt aus Salzburg“, klärt mich ein Einheimischer auf, „deshalb ist sie so freundlich“.  
Am Fuße des Jenner liegt der Königssee, ein mystischer und ebenso berühmter Bergsee. Der mit dem klaren Wasser und dem Echo. Dort ist auch die bekannte Bob- und Rodelbahn.
Hier gibt es sogar ein paar Hütten mit DJ und Apres Ski. In Berchtesgaden hat man unter anderem die Möglichkeit am „Götschen“ oder am „Rossfeld“ Ski zu laufen. Am Obersalzberg, dem sogenannten „Gutshof“ befindet sich ebenfalls ein Skilift. Ein Anfängerlift, der vorwiegend von Skischulen bevölkert wird. Im Sommer befindet sich hier ein Golfplatz. Es ist der sogenannte Hausberg der Hotelgäste des monumentalen Berchtesgaden Resort Hotels.
Hier bietet man auch Snowbike-Kurs zu belegen. Nach anfänglichem Sträuben wagte ich mich, als eingefleischte Skiläuferin, auf das moderne Rad auf Skiern. Snowbiken ist tatsächlich eine Sportart, die man in nur zwei Stunden beherrscht, die alle Körperteile in Bewegung hält. In der Warteschlange am Lift kann man sich im Sitzen ausruhen. Während Alpin-Skikursteilnehmer nach zwei Stunden noch immer die Schneepflugtechnik am Anfängerhang üben, cruist man mit dem Snowbike bereits nach einer Stunde lässig die Pisten hinunter.
Meine Outdoor Erfahrungen habe ich übrigens alle bei “TeamWatzmann” erhalten. Dort bietet man von Snowbike über Schnee-Schuhlaufen im Winter bis zu Hochseilgarten und Rafting im Sommer ein umfangreiches Outdoor-Programm an. Einfach mal rein schauen unter: www.teamwatzmann.de
Gute Leitung, fachkundige Guides und perfekter Service!
 

© by Isabella Pozarnik