Beschneiung der Wintersportregionen

Beschneiung der Wintersportregionen

P R E S S E M I T T E I L U N G  –  K u n s t s c h n e e

Beschneiung der Wintersportregionen

Kunstschnee, ein Eingriff in den natürlichen Ablauf der Natur?

 Berchtesgaden. Hans Rechler, Inhaber von TeamWatzmann, geht der immer wieder zu Diskussionen führenden Frage über das Für und Wider von Kunstschnee nach. 

In den bayerischen Wintersportregionen werden jährlich rund 680 Hektar Fläche künstlich beschneit. Die Frage, ob eine Beschneiung gegenüber der Umwelt zu verantworten ist, sollte nicht unbeantwortet bleiben.
Albert Götte, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt ist Befürworter der Beschneiungsmaßnahmen seitens der Wintersportorte. Kunstschnee besteht mittlerweile maßgeblich aus Luft und Wasser. Ein generelles Verbot dem Wasser Chemikalien oder Bakterien beizumischen ist bereits gesetzlich verankert. Um einen Quadratmeter Fläche mit 30cm Schnee zu bedecken sind rund 100 Liter Wasser nötig. Um hier einen größeren Eingriff in die Grundwasserressourcen zu vermeiden, werden heutzutage spezielle Becken für Wasserreserven gebaut. Für die Beschneiung wird anschließend hauptsächlich dieses Wasser verwendet. Im Frühjahr versickert es wieder und wird somit dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt.

Für die Beschneiung der Pisten sprechen mehrere Gründe: durch die Kompaktheit der Piste wird den Gästen ein tägliches Pistenvergnügen garantiert, Arbeitsplätze werden geschaffen und den touristischen Betrieben die Existenz gesichert. Zudem ergaben Forschungsprojekte, dass technischer Schnee als Pistenbasis die Grasflächen schützt.

Text: Lenz Angela & Isabella Pozarnik

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